Dr.med.Wolfgang Buchinger
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechsel, Facharzt für Nuklearmedizin
Hans-Sachs-Gasse 14, 8010 Graz

Terminvereinbarung 0676 350 8020, email:
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Schilddrüsenüberfunktion

Befindet sich zuviel Schilddrüsenhormon im Körper, so besteht eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Als Ursache dafür können eine generalisierte Überaktivität aller Schilddrüsenzellen wie beim Morbus Basedow oder aber auch einer oder mehrere überaktive (heisse) Knoten verantwortlich sein. Manchmal wird eine Hyperthyreose durch eine Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) oder die Einnahme von zu grossen Mengen von Schilddrüsenhormon in Tablettenform hervorgerufen.

Das Herz schlägt immer schneller, wenn man sich eigentlich ausruhen möchte. Es besteht eine ewige Rastlosigkeit und damit verbunden eine ständige Müdigkeit. Das Haar kann dünn und brüchig werden, der Stuhlgang ist vermehrt. Sie verlieren an Körpergewicht trotzdem Sie vermehrt essen. Bei Frauen werden die Regelblutungen schwächer und die Abstände können verlängert sein. Beim Morbus Basedow können die Augen vergrössert erscheinen und manchmal auch verstärkt hervortreten (Exophthalmus).

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Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion muss durch eine Messung der Schilddrüsenhormone im Blut die Diagnose gestellt werden. Anschliessend sind weitere Untersuchungen wie eine Szintigraphie und eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse erforderlich.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der Hyperthyreose. Zur Auswahl stehen Medikamente, die die Schilddrüsenhormonbildung hemmen (Thyreostatika), die Therapie mit radioaktivem Jod und die Operation. Für jeden Patienten muss individuell entschieden werden welche Therapie durchgeführt wird. Wichtig ist bei allen Formen der Schilddrüsenüberfunktion, dass eine vermehrte Jodzufuhr unbedingt vermieden wird.

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Schilddrüsen-
szintigraphie:


normale Schilddrüse


diffus vergrösserte, insgesamt mehrspeichernde Schilddrüse bei Morbus Basedow


heisser Knoten links